Trage-Geschichten

IBW_Marlene(Nr.1) Marlene, Luca und ihr kleiner Sonnenschein J.

Unsere Tragegeschichte hat im Herzen schon lange vor der Geburt unseres Sohnes begonnen. Ich liebe Stoffe und alles was damit zu tun hat; und der Gedanke mein Baby ganz nah bei mir zu tragen erfüllt mich auch jetzt noch mit Wärme. So haben wir unsere erste Trageberatung knapp vor dem Geburtstermin gemacht, klar! Meine Trageberaterin, die beste der Welt, hat uns bei der Auswahl unseres ersten Tuches geholfen, und uns auch sonst bei vielen Fragen rund ums erste Mama-sein als Vertrauensperson weitergeholfen. Unser Tuch war die Lösung fast aller Schwierigkeiten, vom abendlichen Weinen bis Bauchweh, beim Einkaufen und spazierengehen (bei uns gehts steil auf- oder abwärts und Kinderwagen auf der Straße ist mir zu langweilig), beim Reben binden, beim Kochen und am meisten auf unserer Baustelle: unsere liebe Oma hat uns kurz vor Jonathans Geburt verlassen, und wir durften ihre Wohnung übernehmen und renovieren. Mein Freund war anfangs skeptisch, doch dann hat er es ausprobiert: das Gefühl von Herz an Herz mit einem so zarten kleinen Menschen ist auch für ihn jedes Mal überwältigend. In der Zwischenzeit bin ich tief im Tunnel der Tragetücher… und Jonathan liebt es, seinen Kopf an mich zu kuscheln und so einzuschlafen…

 

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Unsere Tragegeschichte zeigt am besten dieses Familienbild unserer Tochter Anna. Es ziert immer noch unseren Hauseingang.

Mit ganz lieben Grüßen Silvia und David mit Anna und Jonathan (Nr.2)

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IBW_Vera

Buonasera, noi amiamo portare perchè arriviamo ovunque. Amiamo le gite nelle nostre amatemontagne e grazie al portare da quando i miei figli avevano pochi giorni possiamo raggiungere le nostre mete preferite . In allegato due foto che ci rappresenta in montagna(häusler sam-val d’ega/ malga Geisler/gruppo delle Odle). Spero di poter vincere uno dei splendidi regali messi in palio.

Saluti, Vera S. e Fabian (Nr.3)

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(Nr.4) Barbara N. aus St. Lorenzen am Tag nach der Geburt am 17.09.2016 im Krankenhaus. Barbara hat schon in der Schwangerschaft eine Trageberatung gemacht, ein Tragetuch gekauft und einen Ringsling selbst genäht:

Aus dem bauch mitten ins herz und am nächsten tag reingeschlüpft ins tragetuch starteten mein kleiner und ich in die krankenhauskapelle um für das große glück zu danken… zurückgekehrt von unserer mission wurden wir von einer krankenschwester schon vor unserem zimmer erwartet. Diese war nicht gerade begeistert von unserer tour und rügte mich, dass kinder nicht einfach mal so die station verlassen dürfen, auch nicht um die kapelle zu besuchen. Das war dan das ende unserer erkundungstour im spital, aber die große weite welt wartet auf uns!

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Maria U. & ihre Tochter E. (Nr.5)

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Ein ganz besonderer Tragemoment
von Lisa, Max und Jonas (Nr.6)

„Und wenn ich wüsste, dass morgen die Welt untergeht; ich würde heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen.“ (Martin Luther)
Ganz nach diesem Motto haben auch wir für unseren Nachwuchs einen Baum gepflanzt. Ein Maulbeerbaum – als Symbol der Fruchtbarkeit und einfach auch weil die Früchte so unglaublich gut süß sind – schmückt nun seit dem Sommer den Garten meines Bruders in der Toscana.
Da das Grundstück eigentlich nur mit Traktor oder zu Fuß erreicht werden kann, war beim gesamten Besuch sowieso „nur“ Tragen angesagt. Daher genoss unser kleiner Mann den gesamten Vorgang des Baumpflanzens vom Tragetuch aus und beobachtete aufmerksam und gespannt die einzelnen Schritte: Loch graben, Plazenta einbuddeln, Baum einsetzen, Loch wieder zuschütten und ordentlich einwässern.
Das Foto zeigt unsere kleine Familie nach getaner Arbeit und voller Freude über diesen schönen Moment. Der Onkel des Kleinen ist zwar nicht auf dem Foto abgebildet, darf aber nun stolzer Baumpate sein und unser kleiner Schatz freut sich hoffentlich darauf bei jedem Besuch „seinen“ Baum wachsen zu sehen und irgendwann deren Früchte zu ernten.
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Ciao!
Mi chiamo Alessandra, sono di Bolzano, sono sposata con Lorenzo e abbiamo 3 bimbi di 5, 3 e 0 anni. (Nr.7)

Quando ho letto del concorso sul babywearing ho pensato fosse una bella occasione soprattutto per me, per riguardare all’ultimo anno e alle novità che il “portare” ha introdotto nella nostra famiglia.

Ho pensato ad un modo creativo per raccontare della nostra esperienza, ma alla fine ho pensato che scrivere sia il mezzo più semplice e forse ormai anche originale dato che si usa sempre meno ?!

Cercherò di non dilungarmi troppo ? ed andare all’essenziale…e se a volte userò il plurale invece di parlare in prima persona è perché il babywearing è stato ed è tuttora qualcosa che coinvolge non solo me, ma tutta la nostra famiglia.

Il nostro primissimo incontro con il portare ha inizio circa un anno fa con un giveaway su Facebook…un modo un po’ insolito, ma ha comunque avuto l’effetto di farci interessare al bw.
L’incontro vero e proprio con questo “nuovo mondo” ha coinciso con l’incontro con Laudina, la nostra super consulente.
I miei primi due bimbi non sono stati portati, nemmeno con supporti non ergonomici, ma mentre aspettavo il terzo bimbo e vedevo Laudina portare la sia bimba, è nato in me il desiderio di fare lo stesso. Voglio essere sincera però, il mio primo pensiero non è stato di “contatto” ma soprattutto di “praticità e sopravvivenza”…mi immaginavo per strada a dover spingere la carrozzina coi due bimbi più grandi che mi chiedevano la mano per attraversare la strada ed un impiccio totale.
Così ho partecipato agli incontri organizzati sul portare, ho fatto diverse consulenze individuali con la mia famiglia, ho comprato moltissime fasce, ne ho rivendute altrettante, ho conosciuto moltissime mamme portatrici, frequento quotidianamente gruppi di bw e soprattutto porto il mio bimbo quasi tutti i giorni.

Visto che finora ho scritto solo dell’inizio del nostro percorso, e ho già scritto troppo, ora che siamo a 7 mesi di babywearing vorrei concludere con qualche pensiero su cosa ci ha dato (e ci sta dando)in più il bw.

Portare mi ha fatto rivalutare il modo di guardare i miei figli e le loro esigenze. Prima pensavo che “staccarli da me” in fretta fosse una conquista, ora ho imparato che possono diventare autonomi solo se accolti e anche fisicamente supportati finché ne hanno bisogno.

Il babywearing mi ha fatto anche imparare la pazienza e l’accoglienza per i tempi dell’altro. Quando Marco è nato non vedevo l’ora di portarlo e avevo uno stash di fasce pronte per lui, ma dopo due mesi è “entrato in sciopero” e inizialmente sono andata in crisi. Sostenuta da diverse mamme ho aspettato senza forzarlo e dopo un mese e mezzo siamo ripartiti con Marco che mi sorride appena vede la fascia.

Il portare ha portato una novità anche nel rapporto con mio marito e nel suo rapporto coi bimbi. Dopo la prima consulenza con Laudina ho visto mio marito davvero interessato al bw e condividere con lui questo percorso ci ha dato la possibilità di dialogare spesso rispetto all’educazione sui figli. Ora anche lui ha la “sua” fascia e porta Marco quando può.

Ogni tanto i miei due bimbi più grandi chiedono di essere messi in fascia oppure portano le loro bambole e questo mi fa una grande tenerezza. I bimbi non seguono le mode e fanno solo ciò che li fa star bene. ..se anche loro sono così affascinati dal bw vuol dire proprio che è qualcosa di positivo.

Avrei moltissime altre cose da raccontare, ma mi fermo qui e vi ringrazio per questo concorso perché è stata davvero la possibilità di riflettere su questo tema e di vedere quanto ha portato nelle nostre vite!

Buon portare a tutti
Alessandra

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Andrea M. –  “Unser letztes Tragebild” (Nr.8)
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Liebe TrageberaterInnen! Hier meine Geschichte zum Tragen!
Vielen Dank euch allen für eure Arbeit und Einsatz – wir brauchen euch!
Und weiterhin viel Erfolg, möge sich das Tragen noch weiter ausbreiten!
Liebe Grüße Sabine (Nr.9)

Meine Tragegeschichte beginnt vor einigen Jahren, mit der Geburt meines Patenkindes. Dank ihrer Mutter und meiner besten Freundin, kam ich in den Kontakt und Genuss, ein Baby zu tragen. Sie hatte kaum Hemmungen und wickelte mir Tragetuch mit Baby um den Körper und so durfte ich im engsten Kontakt zur Patentochter durch die Stadt spazieren. “Deines?”, wurde ich gefragt, denn tragende Tanten sieht man noch nicht oft.

Wie meine beste Freundin zuerst ihre Tochter, und bald darauf ihren Sohn in das Leben trug, überzeugte mich, und sobald ich vom heranwachsenden Leben in meinem Körper wusste, wusste ich, es würde ein Tragling werden. Zumindest wünschte ich es mir fest.

Meinen Partner und Vater des Kindes musste ich davon kaum überzeugen. Wahrscheinlich war er froh, dass wir uns nicht mit der Kinderwagenfrage auseinandersetzen mussten. So ersparten wir uns Stress und Geld. Obwohl ich Tragetuch, Ring Sling, Tragehilfe von meiner besten Freundin bekam, leistete ich mir doch ein Tragetuch und ganz wichtig, eine Tragetuchberatung: Mit dickem Bauch und Partner kurz vor der Geburt.

Nach der Geburt jedoch konnte ich mich kaum an die Bindetechnik erinnern. In der Beratung war alles so einfach und jetzt? Wie sollte ich dieses kleine Wesen in das Tuch bekommen? So nahm mein Partner den Ring Sling und mit Hilfe von Videos, band er sich geduldig das Baby an seinen Körper. Es folgte bald eine zweite Trageberatung, diesmal mit echtem Baby.

So begann unsere Tragegeschichte mit unserem Sohn.  Ich trug ihn Herz an Herz, Bauch an Bauch ins Leben. Seitdem sind nun fast 8 Monate vergangen, die Tragemomente werden seltener, aber es gibt sie noch: Beim Wandern, wenn er müde ist und nicht einschlafen kann, wenn er an meinem Kittel hängt und ich kochen sollte, wenn ich freie Arme brauche, wenn ich mit dem Bus fahre, wenn er mir fehlt und seinen Atem spüren möchte.

Tragen ist für mich nicht einschränkend, sondern befreiend!

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Manuela e Davide (Nr.10)

“Ancora un pò, mamma e poi mangeremo insieme ma per intanto… io dormo un pò:
buon appetito!!”

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Laudina Fucà

Il nostro portare è cosi: un’esperienza piena che ci abbraccia completamente,
un contatto che va oltre all pelle, una miriade di colori e piccoli particolari tutti importanti.

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Ach ja…der Traum vieler Mamis…den kleinen Sonnenschein im Kinderwagen spazieren zu fahren…. Einen Monat nach Geburt unseres Sohnes machte es *puff* und meine Traumseifenblase war zerplatzt. Sohnemann hatte andere Vorstellungen vom Spazieren und schlafen und brüllte den Wagen schon an bevor ich ihn überhaupt hineinlegen konnte. “Lass ihn doch weinen” – “Das muss er lernen” von allen Seiten hörten wir das sei “normal” und da müssen wir durch. Verzweifelt wendeten wir uns an die Mütterberatung und erhielten den Tipp, wir sollten doch mal ein Tragetuch nutzen. Ach ja….das war doch irgendwo im Schrank ganz unten… Dank einigen Erklärungen und zahlreichen Videos im Internet verbrachte unser kleiner Sonnenschein bereits am nächsten Tag seine erste Zeit im TT. Und siehe da…. keinen Weinen und Brüllen …der kleine Mann schlief nach nicht mal 5 Minuten spazieren wie ein Engel.  Zufriedenes Baby – erleichterete Mama – glücklicher Papa – verständnisloses Umfeld. “Nein nein, der wird nie mehr irgendwo anders schlafen können” – “Ihr verwöhnt ihn viel zu sehr” – “Ja was würden da andere machen, da weinen die Babies auch”. Verständnislose Kommentare kamen aus dem Umfeld, aber wir waren der Überzeugung wir taten das Richtige. Und so begleitete uns das TT und später auch noch 2 Traghilfen, durchs erste Lebensjahr – jeden Mittagsschlaf – und manchmal sogar noch in den späten Nachtstunden wenn der kleine nicht in den Schlaf fand. Nun ist unser kleiner Mann schon 2. Geht lieber zu Fuss durch die Welt oder schaut sie sich auch mal aus dem Kinderwagen an. Manchmal kommt er noch und meint “Mama huppa”. Aber ansonsten ist unser geliebtes Tragetuch nun zum Spielzeug geworden. Wir sind sehr dankbar, dass wir in dieser Zeit wo wir Vertrauen zum Tragen entwickelten, so nette Menschen um uns hatte die uns bestärkten und uns unterstützten. Leider erfuhren wir viel zu spät von der Arbeit der Trageberaterinnen und somit war unsere erste Tragezeit mehr Learning by doing. Dennoch nutzten wir nach eingen Monaten das Angebot einer Trageberatung und erfuhren viel Neues und wurden in unserem Handeln bestärkt!. Eines ist uns durch das Tragen aber klar geworden – kein noch so schöner Kinderwagen kann solche innige Momente zwischen Eltern und Kind schaffen wie es ein TT (oder TH) schafft. Wir sind glücklich dass wir diesen Weg gegangen sind und unser Kind so sanft in die Welt hineintragen konnten. Ein großer Dank gilt unserer Trageberaterin Karin Kerschbaumer! Danke!
Liebe Grüße

Verena & Christof mit Ben (2)  (Nr.11)

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Nathalie Erlacher und ihre Emma (Nr.12)

2 Jahre ist es schon her, dass ich dich das erste Mal tragen durfte. Ich war so ängstlich, wollte nicht zu fest nachziehen, war mir unsicher ob ich alles richtig mache. Du warst doch noch so klein, so zerbrechlich. Aber du hast es geliebt, im Tuch gab’s kein Bauchzwicken mehr und Mamas Herzschlag wieder fast so nah wie im Bauch. Wenn du Fieber hattest haben wir uns beide nackt ausgezogen und ich konnte dir helfen deine Temperatur wieder bisschen runterzukriegen! Wir liefen tanzend durch die Wohnung und du schliefst friedlich ein. Wenn du am Tag zuviel erlebt hattest und es mir erzählen wolltest, konnte ich dich im Tuch spüren lassen, dass ich bei dir bin, dir zuhöre und dich begleite! Wir hatten wunderschöne Momente, die ohne Tuch nicht möglich gewesen wären. Ich liebe ich es, wenn du freudestrahlend mit einem Tuch dahergelaufen kommst und kuscheln möchtest. Es ist für uns beide eine Ruheoase, ein runterkommen und energie tanken. Ich werde dich tragen solange du es brauchst, mein Herz, mein Kind!

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Ich hab vor de Geburt meiner Tochter das Buch “auf der Suche nach dem verlorenem Glück” gelesen. Es hat mich so sehr berührt dass es für mich ganz klar war:

Ich werde dich tragen!
Ich trag dich in meinem Bauch!
Ich trag dich in meinen Armen!
Ich trag dich durch die Welt!
Und ich trag dich für immer in meinem Herzen!
Evi und Alex, in liebe an Gaia und Felix (Nr.13)

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Ho creato questa bambolina che per il concorso: fatta a mano, in pannolenci, si puó smontare sia il bimbo che la fascia. A questa ho voluto allegare una frase di accompagnamento, sempre da me ideata, che spero possa piacere a chi la legge.

Grazie di questa opportunità,
Cristina (Nr.14)

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Giuseppe (Nr.15)

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IBW_UlliSteiner
Spaziergang zu 4!
Alle “ratschn” mit, geniesen es Wetter, die Nähe zur Mami und zu lieben Menschen!
Schianer konns net sein….
Karin und Sara
Ulli und Max (Nr.16)